Bildmaterial zu unseren Forschungsthemen

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U-Shift (KIT)

zwei Mitarbeiter des KIT vor einem Bildschirm, der ein Modell des U-Shift zeigt

U-Shift © KIT

U-Shift – das hochinnovative Fahrzeugkonzept besteht aus einem Fahrmodul in U-Form, dem sogenannten Driveboard, und Kapseln, die für verschiedene Zwecke flexibel transportiert werden können.

In den kommenden Jahren werden die drei Technologietrends hochautomatisiertes Fahren, Elektromobilität und Digitalisierung/Konnektivität zunehmend integriert, mit der Folge, dass sie sich gegenseitig verstärken und beschleunigen. Diese Technologien werden international bereits mit hohem Engagement und Tempo verfolgt. Gemeinsam mit der Diversifizierung der Mobilität haben sie das Potential, das Geschäftsmodell „Automobil“ nachhaltig zu verändern. Um einer gegenüber konventionellen Fahrzeuge geringeren Wertschöpfung bei Elektrofahrzeugen und damit der möglichen Gefahr bei der Beschäftigungssicherung entgegen zu treten, wird u.a. auch nach neuen Produktlösungen, Geschäftsmodellen und (Service-) Angeboten gesucht. Zum einen werden immer mehr „disruptive“ Lösungen gesucht, die den notwendigen Wandel deutlich besser Unterstützen als evolutionären Entwicklungen in kleinen Schritten. Zum anderen ist die Gestaltung des Überganges von Alt zu Neu ein wesentlicher Aspekt für den Erfolg. Diesen Herausforderungen stellt sich das „On-the-Road“ modulare Fahrzeugkonzept für Personen und Güter. Ein „On-the-Road“-modularer Fahrzeug-Demonstrator bestehend aus U-förmigem Driveboard für hochflexiblen Kapselwechsel und Kapseln.

Kraftwerkstechnikum MoNiKa (KIT)

Kraftwerkstechnikum MoNiKa (Modularer Niedrigtemperatur-Kreislauf Karlsruhe) am KIT- technische Anlagen in mehreren Containern

Kraftwerkstechnikum MoNiKa © KIT

Mit dem Kraftwerkstechnikum MoNiKa (Modularer Niedrigtemperatur-Kreislauf Karlsruhe) ist am KIT eine europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur in Betrieb gegangen, um die Umwandlung überschüssiger Wärme in Strom im Organic-Rankine-Cycle (ORC) effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.

Forschende und Industrie wollen hier Technologien für die energieeffiziente Verstromung von Niedertemperaturwärme untersuchen und optimieren.
Niedertemperaturwärme, wie sie als Abwärme in der Industrie oder in Geothermiekraftwerken entsteht, bietet große Potenziale für eine nachhaltige und bedarfsgerechte Stromversorgung. Mit dem Kraftwerkstechnikum MoNiKa (Modularer Niedrigtemperatur-Kreislauf Karlsruhe) ist am KIT eine europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur in Betrieb gegangen, um die Umwandlung überschüssiger Wärme in Strom im Organic-Rankine-Cycle (ORC) effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.
Mit Blick auf eine möglichst CO2-arme und energieeffiziente Stromerzeugung hat Niedertemperaturwärme in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Dreiphasen-Methanisierungsanlage (KIT)

Dreiphasen-Methanisierungsanlage am KIT

Dreiphasen-Methanisierungsanlage © KIT

Die Dreiphasen-Methanisierungsanlage ist Teil des Energy Lab 2.0 und stellt eine notwendige Systemkomponente zur Speicherung regenerativerer Energien im Erdgasnetz oder in Form von LNG (= verflüssigtes Methan) dar.
Die Anlage stellt aus Wasserstoff (H2, aus der Wasserelektrolyse mit regenerativem Strom) und Kohlenstoffdioxid (CO2, aus Abgasen oder der Umgebungsluft) über eine katalytische Reaktion Methan (CH4) her. Alternativ kann auch ein Synthesegas aus der bioliq® Biomassevergasung zu Methan umgewandelt werden. Das System zeichnet sich durch seine hohe Dynamikfähigkeit und Robustheit gegenüber Lastwechseln im Vergleich zu herkömmlichen Reaktorsystemen aus, was vor allem bei der Kopplung an volatil anfallende regenerative Stromquellen (z. B. Wind- und PV-Anlagen) notwendig ist.

Die Dreiphasen-Methanisierungsanlage ist Teil des Energy Lab 2.0 und stellt eine notwendige Systemkomponente zur Speicherung regenerativerer Energien im Erdgasnetz oder in Form von LNG (= verflüssigtes Methan) dar.
Die Anlage stellt aus Wasserstoff (H2, aus der Wasserelektrolyse mit regenerativem Strom) und Kohlenstoffdioxid (CO2, aus Abgasen oder der Umgebungsluft) über eine katalytische Reaktion Methan (CH4) her. Alternativ kann auch ein Synthesegas aus der bioliq® Biomassevergasung zu Methan umgewandelt werden. Das System zeichnet sich durch seine hohe Dynamikfähigkeit und Robustheit gegenüber Lastwechseln im Vergleich zu herkömmlichen Reaktorsystemen aus, was vor allem bei der Kopplung an volatil anfallende regenerative Stromquellen (z. B. Wind- und PV-Anlagen) notwendig ist.

intelligente, dezentrale Energiesysteme Ansicht der Musterhäuser/Living Labs mit SEnSiCC-Halle (KIT)

Musterhäuser (Living Labs) am KIT

Living Labs mit SEnSiCC-Halle © KIT

Ansicht der Musterhäuser/Living Labs mit SEnSiCC-Halle
Drei baugleiche Einfamilienhäuser mit etwa 100 Quadratmetern Wohnfläche entstehen in der Helmholtz Forschungsinfrastruktur Living Lab Energy Campus (LLEC) am KIT Campus Nord. Die als Reallabor konzipierten, voll möblierten Experimentalgebäude erscheinen äußerlich identisch, sind aber mit verschiedenen regelbaren Heizsystemen ausgestattet.

Drei baugleiche Einfamilienhäuser mit etwa 100 Quadratmetern Wohnfläche entstehen in der Helmholtz Forschungsinfrastruktur Living Lab Energy Campus (LLEC) am KIT Campus Nord. Die als Reallabor konzipierten, voll möblierten Experimentalgebäude erscheinen äußerlich identisch, sind aber mit verschiedenen regelbaren Heizsystemen ausgestattet. Die Musterhäuser sind neben zwei Bürogebäuden Teil eines Projekts, welches das KIT mit dem Forschungszentrum Jülich und der RWTH Aachen realisiert. „Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist ein CO2-neutraler Campusbetrieb bei größtmöglicher Netzunterstützung“, erläutert Dr. Clemens Düpmeier, Leiter des Fachgebiets IT-Methoden und -Komponenten für smarte Infrastrukturen (IT4SI) am Institut für Automation und angewandte Informatik (IAI).

Energy Lab 2.0 (KIT)

Energy Lab 2.0 - verschiedene Container mit Forschungsequipment auf einem Testgelände des KIT

Energy Lab 2.0 © KIT

Mit dem Energy Lab 2.0 als Forschungsinfrastruktur und Reallabor wird von den Partnern das Zusammenspiel der Komponenten von verknüpften Energienetzen der Zukunft untersucht. Dabei wird die intelligenten Verknüpfung von elektrischem Strom mit unterschiedlichsten Speichern und dem Verbraucher, der last- und brennstoffflexiblen Stromerzeugung sowie dem dazu benötigten sicheren Informations- und Datennetz und neuer Netzhardware und -topologien sowie Methoden zur Netzstabilisierung und Regelstrategien erprobt und entwickelt.
Das Energiesystem der Zukunft beruht auf der intelligenten Verknüpfung von fluktuierender Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, verschiedenen Speichertechnologien und optimierter Energienutzung.

Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien muss die Energieversorgung aber bezahlbar und verlässlich bleiben. Wind- und Sonnenenergie liefern nicht zu jeder Tages- und Jahreszeit konstanten Strom und oft auch nicht an dem Ort an dem er benötigt wird. Dieses Ungleichgewicht zwischen der Erzeugung und dem Verbrauch erneuerbarer Energien verlangt nach neuen Konzepten für deren Transport, Verteilung, Speicherung und Nutzung.
Diese Konzepte werden von den Helmholtz-Zentren Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) und Forschungszentrum Jülich (FZJ) in einer neuen großskaligen Forschungsinfrastruktur untersucht – Das Energy Lab 2.0.
Mit dem Energy Lab 2.0 als Forschungsinfrastruktur und Reallabor wird von den Partnern das Zusammenspiel der Komponenten von verknüpften Energienetzen der Zukunft untersucht. Dabei wird die intelligenten Verknüpfung von elektrischem Strom mit unterschiedlichsten Speichern und dem Verbraucher, der last- und brennstoffflexiblen Stromerzeugung sowie dem dazu benötigten sicheren Informations- und Datennetz und neuer Netzhardware und -topologien sowie Methoden zur Netzstabilisierung und Regelstrategien erprobt und entwickelt.
Das Energiesystem der Zukunft beruht auf der intelligenten Verknüpfung von fluktuierender Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, verschiedenen Speichertechnologien und optimierter Energienutzung.

Um ein solches Zusammenspiel verstehen, kontrollieren und regeln zu können, bedarf es neuer Simulations- und Analysenmethoden welche im „Smart Energy System Simulation and Control Center“ (SEnSSiCC) entwickelt und erprobt werden. Das SEnSSiCC stellt die zentrale Plattform zur Untersuchung und Entwicklung intelligent verknüpfter Energiesysteme im Energy Lab 2.0 dar und untersucht neben der Informations- und Kommunikationstechnologie auch neue Hardwarekomponenten in kritischen Betriebszuständen.
Im Energiesystem der Zukunft wird die regenerativ erzeugte Elektrizität – vor allem aus Wind und Sonne (Solarstromspeicherpark) - zunehmend die primäre Energieform darstellen. Bei einer ganzheitlichen Betrachtung müssen jedoch neben der Elektrizität auch Wärme, Gas und Kraftstoffe in das Gesamtsystem integriert werden. Durch eine solche Sektorkopplung lässt sich über Power-to-X Technologien Wärme (Power-to-Heat) und chemische Energieträger (Power-to-Gas und Power-to-Fuel) aus erneuerbarem Strom herstellen, speichern und verteilen.
Zusammen mit Wasserstoff bildet Kohlenstoff in Form seiner Oxide das Ausgangsmaterial der Power-to-Molecules Prozessketten zur Herstellung von synthetischem Erdgas oder flüssigen Treibstoffen wie Kerosin. Neben regenerativem Wasserstoff lässt sich auch Kohlenstoff über biogene Abfallstoffe, über Kohlendioxid aus der Atmosphäre oder aus industriellen Punktquellen (z.B. Zementwerken) nachhaltig in die Prozesskette integrieren. So hergestellt lässt sich in synthetischem Erdgas oder den flüssigen chemischen Energieträgern erneuerbarer Strom speichern und die Kohlendioxid-Bilanz verbessern oder gar ausgleichen.
Im Energy Lab 2.0 wird dafür am KIT ein Anlagenverbund errichtet, in dem das Zusammenspiel Power-to-X untersucht wird. Über last- und brennstoffflexible Mikro-Gasturbinen besteht zudem die Möglichkeit der Rückverstromung um so ein intelligentes Energiesystem mit allen wichtigen Facetten der Sektorkopplung untersuchen zu können.

Lithium-Ionen-Batteriespeicher (KIT)

Ein Container mit Lithium-Ionen-Batteriespeichern am KIT

Lithium-Ionen-Batteriespeicher © KIT

Besonders sicher und effizient: Der neue Lithium-Ionen-Batteriespeicher im Energy Lab 2.0 eignet sich als Quartiersspeicher zur lokalen Netzstabilisierung

Optimierte Großspeicher für das Energiesystem der Zukunft
Besonders sicher und effizient: Der neue Lithium-Ionen-Batteriespeicher im Energy Lab 2.0 eignet sich als Quartiersspeicher zur lokalen Netzstabilisierung
Lithium-Ionen-Speicher eignen sich vor allem für eine kurze, dynamische Leistungsbereitstellung. Schon heute leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität. Allerdings sind Batteriespeichersysteme auf Basis von Lithium-Ionen-Technologie mit hohen Kosten verbunden. Neben den Investitionskosten spielen dabei auch die Betriebskosten eine wesentliche Rolle. Mit dem neuen Lithium-Ionen-Großspeicher im Energy Lab 2.0 verfügt das KIT nun über eine Lösung mit besonders niedrigen Betriebs- und Wartungskosten. Das neue Speichersystem liefert insgesamt 1,5 Megawattstunden nutzbare Energie bei bis zu 800 Kilowatt elektrischer Leistung.

Kraftstoffe aus der Klimaanlage (KIT)

eine Flasche mit der Aufschrift Fischer-Tropsch-Öl in einem Labor

Probennahme eines synthetischen Öls © KIT

Kraftstoffe aus der Klimaanlage
Fischer-Tropsch-Synthese (Flüssige Kraftstoffe aus CO2 und Wasserstoff)
Probennahme eines synthetischen Öls: Probennahme eines synthetischen Öls aus einer Technikumsanlage am Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT) am KIT (KIT).

Fischer-Tropsch-Synthese (Flüssige Kraftstoffe aus CO2 und Wasserstoff)
Probennahme eines synthetischen Öls: Probennahme eines synthetischen Öls aus einer Technikumsanlage am Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT) am KIT (KIT).

Windtestfeld: Digitaler Zwilling des DLR-Forschungsparks WiValdi (DLR)

Windtestfeld: Digitaler Zwilling des DLR-Forschungsparks WiValdi

Windtestfeld Wivaldi

Windtestfeld: Digitaler Zwilling des DLR-Forschungsparks WiValdi ©DLR CC-BY 3.0

Windtestfeld: Digitaler Zwilling des DLR-Forschungsparks WiValdi ©DLR CC-BY 3.0

Strömungssimulation einer Windenergieanlage. Dargestellt sind die Wirbel im Nachlauf der Turbine (DLR)

Strömungssimulation einer Windenergieanlage. Dargestellt sind die Wirbel im Nachlauf der Turbine.

Windturbine Strömungssimulation

Strömungssimulation einer Windenergieanlage. Dargestellt sind die Wirbel im Nachlauf der Turbine.
© DLR CC-BY 3.0

Strömungssimulation einer Windenergieanlage. Dargestellt sind die Wirbel im Nachlauf der Turbine. © DLR CC-BY 3.0

Strömungsfeldvermessung mittels Particle Tracking an einem Windenergierotorblattsegment im Akustischen Windkanal Braunschweig (AWB) (DLR)

Strömungsfeldvermessung mittels Particle Tracking an einem Windenergierotorblattsegment im Akustischen Windkanal Braunschweig

Strömungsfeldvermessung im Akustischen Windkanal Braunschweig

Strömungsfeldvermessung mittels Particle Tracking an einem Windenergierotorblattsegment im Akustischen Windkanal Braunschweig (AWB). ©DLR CC-BY 3.0

Strömungsfeldvermessung mittels Particle Tracking an einem Windenergierotorblattsegment im Akustischen Windkanal Braunschweig (AWB). ©DLR CC-BY 3.0