Geschichte
Am Anfang war die gemeinsame Idee
Die Gründung des ForschungsVerbunds Sonnenenergie 1990 war ein energiepolitisches Signal, der Entwicklung erneuerbarer Energien eine langfristige Perspektive zu geben. Die Initiative dazu kam vom Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF), der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) und der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG).
Es entstand eine dezentrale Kooperationsstruktur für die außeruniversitäre Solarenergieforschung in Deutschland. Sie führt die Experten aus verschiedenen Instituten zusammen, die mit gebündeltem Know-how die erneuerbaren Energien zielgerichtet und effizient erforschen.
Geleitet wird der ForschungsVerbund Sonnenenergie von den Direktoren aller Mitgliedsinstitute, die über die Koordinierung des gemeinsamen Forschungsprogramms beraten. Die Geschäftsstelle in Berlin ist das Informations- und Kommunikationszentrum des Verbunds.
Von den vier Gründungsinstituten ist der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien inzwischen auf elf Mitgliedsinstitute angewachsen. Mit insgesamt etwa 2500 Mitarbeitenden repräsentiert er ungefähr 80% der Forschungskapazität für erneuerbare Energien in Deutschland.
Seit der Entstehung des FVEE haben sich die politischen Rahmenbedingungen für die Erforschung der solaren und erneuerbaren Energien verbessert und sie haben an Bekanntheit und Sympathie gewonnen. Zunehmend werden sie als markt- und zukunftsfähiger Wirtschaftsfaktor wahrgenommen, zu dessen Erschließung intensive Forschung und Entwicklung notwendig sind. Der Verbund gewinnt daher verstärkt die Industrie und die Energiewirtschaft als Kooperationspartner im Forschungssektor.

