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Kühlung

Rund 16 % des Stroms werden in Deutschland für Kälteprozesse aufgewendet. Dies erfolgt vor allem in Stunden ohnehin hoher Netzbelastung, gleichzeitig werden große Mengen an Solarwärme im Sommer als Überschuss nicht genutzt. Durch die  solarthermische Kälteerzeugung kann man sich diese Überschusswärme sinnvoll in Kälte wandeln und die Netze entlasten. Ein noch wesentlich größeres Potenzial hat solare Kühlung in sonnenreichen Zonen, in denen zugleich Kühlung und Klimatisierung einen hohen Anteil des Energieverbrauchs bedingen.

Wärme kann mit Sorptionstechniken zum Antrieb thermodynamischer Kreisprozesse genutzt und in Wärme höherer Temperatur oder aber Kälte umgewandelt werden (Absorptionswärmepumpen, Absorptionskältemaschinen).

Man unterscheidet dabei
• adsorptive Systeme (mit Feststoffen)
• absorptive Systeme (mit Flüssigkeiten)

Typische Temperaturen für den Antrieb einstufiger Systeme liegen bei 60 °C bis 120 °C. Sie eignen sich damit ideal für den Betrieb mit solarer Wärme, Fernwärme, Abwärme aus Blockheizkraftwerken oder Brennstoffzellen.
Mittlerweile ist die Kombination von Solaranlagen auch mit zwei- und dreistufigen Kälteverfahren in ersten Projekten realisiert. Diese Technik ist vor allem in sonnenreichen Zonen einsetzbar.

+ Sorptionstechnologien sind umweltfreundlich, da sie ohne FCKW arbeiten.
+ Diese Kühlsysteme können in einem zweiten Betriebsmodus in den meisten Fällen auch als Heizung eingesetzt werden.
+ Sorptive Systemen bieten auch Möglichkeiten, thermische Energie effektiv und vielseitig einsetzbar zu speichern.

Potenziale
Die technische Umsetzbarkeit solarbetriebener Kühlungssysteme wurde in den letzten Jahren erfolgreich in vielen Projekten bestätigt. Bereits heute gibt es Marktsegmente, in denen diese Systeme ökonomisch sinnvoll
eingesetzt werden können. Aus Untersuchungen ergeben sich eine große Anzahl von Verbesserungsansätzen, mit deren Umsetzung die Erschließung weiterer Einsatzmärkte möglich wäre.

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